Exhibitions

EXHIBITION 1:

Igor Ustinov - artiste sculpteur


28.10.2015-24.11.2015

Ustinovs Exponate sind geprägt vom kraftvollen Ausdruck des philanthropischen Künstlers.
Spielerisch agieren die Bronzeskulpturen im Raum und inspirieren den Betrachter zu Träumen,
zum Nachdenken und oft auch zum Schmunzeln.
Ustinovs Werke sind seit Jahren in Museen, Sammlungen und im internationalen öffentlichen Raum vertreten.
Neben seinem künstlerischen Werk ist Igor Ustinov auch mit der Weiterführung der humanitären Projekte
seines Vaters, des weltberühmten Schauspielers Sir Peter Ustinov, beschäftigt.

EXHIBITION 2:

"SALON DE NOEL-ARTISTS OF THE GALLERY"

28.11.2015-15.2.2016

ARTISTS OF THE GALLERY war die erste Präsentation eigener Künstler
der Galerie und umfasste Werke von:

  • Nino MEMO, Italien
  • Andrea VIZZINI, Italien
  • Ludovico DE LUIGI, Italien
  • Houben TCHERKELOV, Bulgarien und
  • Greddy ASSA, Bulgarien

sowie erstmalig eine Auswahl aus unserem italienischen Fotoarchiv "STARS in VENICE" mit
hochwertigen, limitierten und gerahmten S/W-Fotos aus 4 Jahrzehnten des internationalen
und italienischen "Celeb & Glamour-Feelings" in verschiedenen Größen (S. Loren, B. Bardot,
P. Newman, etc.).

EXHIBITION 3:

FRITZ MÜHLEMANN, „Dort wohnen die Narren“, Fotografien und Buchpräsentation

18.2.2016-27.3.2016

SIE kann ab- und hintergründig sein...bisweilen skurril, manchmal grotesk
und sie läßt einen nie gleichgültig. Die Rede ist von der Stadt WIEN, die
an manchen Plätzen wie dem Prater oder am Steinhof einen ganz besonderen
Zauber entwickelt...besonders im kargen Winter.

In den Augen des Schweizer Künstlers Fritz Mühlemann haben
sich diese Eindrücke zu einem neuen Bildband "Dort wohnen die Narren"
(Edition clandestin) verdichtet, in dem in besonderen Fotografien und
eindringlichen Texten seine ganz persönliche Reise in diese Stadt dokumentiert wird.

parallel:

SBITI ABDEL HAY "STREET ART ATEMLOS" im kleinen Salon

18.2.2016-27.3.2016

«Ich bin in Bern berühmt geworden, mou, mou», erzählt der 1963 in Tunis-Karthago geborene Künstler. Auch in seiner Heimatstadt mass er den Wert seiner Kunst nicht an ihren Käufern; er verkaufte die Bilder schon damals unter anderem auf der Strasse. Sbiti ist ein Street-Artist im wortwörtlichen Sinne. Die Strasse ist seine Galerie, jeden Tag ist Vernissage, und jeder kann hier Kunstsammler sein. Seine eigenwillige Kunst hängt an so vielen Wänden, wird auf Ricardo verscherbelt, auf Flickr von Fans gesammelt. Sie alle wissen, dass stets Farbreste auf seiner Kleidung zu finden sind, dass er so schnell verschwinden kann, wie er auftaucht... Es war ein Bild, das Sbiti nach Bern brachte. Nachdem er in Tunis die Kunstakademie besucht hatte, verliebte er sich in eine Bernerin. Sie wollte ein Werk von ihm kaufen, er wollte es ihr schenken. Als Dank lud sie ihn in ihre Heimatstadt ein. Harald Szeemann, Hans Christoph von Tavel, Jean Tinguely: Sie alle hat er hier kennen gelernt, sie haben an ihn geglaubt. Aber «es ist nicht einfach, Kunst zu machen und zu glauben, dass das gut ist», sinniert er. Mit Mitte zwanzig hatte er bereits im Kunstmuseum Bern und im Kunstmuseum Olten ausgestellt, mit dreissig im Musée de l’Elysée in Lausanne.

SBITI ist ein stets an den Grenzen seiner physischen und psychischen Kräfte wandelnder Unruhegeist, der sich lokal in Bern bereits mit seiner Street Art einen Namen gemacht, die icons unserer Zeit in seinen Werken verinnerlicht hat, in atemloser Weise Abbilder unseres modernen Lebens produziert und von dem wir jetzt erstmalig in Österreich eine reichhaltige Auswahl präsentieren dürfen.

EXHIBITION 4:

"Heinz-Peter Kohler: Frühlingserwachen oder die Leidenschaft am Aquarell"

31.3.2016-5.6.2016

Heinz-Peter Kohlers Aquarelle pendeln zwischen subjektivem Expressionismus
und vermeintlicher Darstellung einer Aussenwelt. Seit Anbeginn seiner Karriere
beschäftigen ihn diese Pole, und beides, sowohl Gegenständliches wie auch
Abstraktes, besteht gleichzeitig nebeneinander. Bereits seine frühesten Aquarelle
zeugen von einer immensen technischen Virtuosität. Dies zeigt sich in seiner
Behandlung von Raum und Figur sowie deren Abstraktion, der Darstellung von Licht
und Farbe oder der Wahl verschiedener Papierformate und Themen.

Das Aquarellieren ist für Heinz-Peter Kohler eine Technik, mit dem er spontan
auf sich verändernde innere und äussere Wahrnehmungen reagieren kann. Es ersetzt
für ihn das Führen eines Tagebuchs. Er arbeitet aus dem Augenblick heraus, den es
zu bannen gilt. Gekonnt setzt er dazu auch den Zufall ein: Eine Farbe, die über das
Papier fliesst, fängt der Künstler mit dem Pinsel auf und entwickelt daraus neue
Formen. Malen als fliessender Prozess.

In Kohlers Aquarellen lassen sich zahlreiche Bezugnahmen auf die Tradition der
Aquarellmalerei ausmachen: von William Turner über Emil Nolde bis Louis Moilliet.
Anlässlich des 80. Geburtstages von Heinz-Peter Kohler widmet das Neue Museum
Biel (CH) dem Bieler Künstler 2015 eine grosse Werkschau mit seinen Aquarellen
von 1960 bis heute.

EXHIBITION 5:

"Frederic Pajak: Federzeichnungen" (aus den Büchern "Ungewisses Manifest 1 und 2")

9.6.2016-25.09.2016

Frédéric Pajak, geboren 1955 bei Paris, ist Franzose und Schweizer. Er arbeitet als Autor, Künstler und Verleger und lebt heute in Paris und am Genfersee.
Seine Bücher wurden bereits mehrfach ausgezeichnet unter anderem mit dem Prix Michel-Dentan 2000, dem Prix Médicis essai 2014, dem Schweizer Literaturpreis 2015 sowie dem Prix Des Lécteurs 2016.
Frederic Pajak zeigt in der GERSHON VIENNA GALLERY eine Auswahl von Originalzeichnungen. Die Zeichnungen sind Bestandteil seines ambitionierten Buchprojekts „Ungewisses Manifest“, das insgesamt 9 Bände umfassen wird. 4 Bände sind bereits in französischer Sprache erschienen.

Der Autor verschränkt darin Text und Bild zu einem berückend schönen Gesamtkunstwerk. Die Bände verschmelzen in loser Reihenfolge, eher assoziativ als chronologisch dahinmäandrierend, persönliche Erinnerungen des Autors mit den Schicksalen historischer Personen.

Im ersten Band des „Ungewissen Manifests“, jetzt aktuell in der edition clandestin aus dem Französischen von Ruth Gantert erschienen, wechselt die Erzählung hin und her zwischen
Pajaks Erinnerungen an seine Kindheit und Jugendzeit und der Beschreibung verschiedener Episoden im Leben Walter Benjamins in den 1930er Jahren. Die geschriebene und gezeichnete Geschichte folgt auf faszinierende Weise den geographischen und intellektuellen Wegen eines «versehrten Träumers».Die Seiten bestehen meist aus einer grossen Zeichnung und einigen Zeilen Text, wobei die Beziehung zwischen Text und Bild alles andere als klar ersichtlich ist: es handelt sich nicht um Illustrationen, sondern um eigenständige Bilder, die mit dem Text allenfalls in einen Dialog treten.

EXHIBITION 6:

"Leonard Fink: Coming out"

29.10.2016-30.11.2016

Bei der Vernissage am 28.10 und der nachfolgenden Ausstellung werden rund 60 Originalfotografien von Leonard Fink sowie das Buch „Leonard Fink – Coming Out“ (edition clandestin) präsentiert. Die Ausstellung dauert voraussichtlich von 29.10.-30.11.16.

Der Hintergrund
In der Homosexuellenkultur der Siebzigerjahre gab es zahlreiche jüdische Vertreter, die in Kunst, Wissenschaft und Literatur ihren Beitrag zur Emanzipation leisteten. Der Fotograf und Akteur Leonard Fink (1930 – 1992) war ein wichtiger Protagonist dieser Bewegung. Seine Arbeiten aus den 70ern zählen bis heute zu den interessantesten visuellen Dokumentationen der vom schwulen Leben geprägten Orte in der Stadt New York, die bekanntlich niemals schläft. Passend dazu findet die Vernissage „Coming Out – Photographs of the Gay Culture and New Yorks Waterfront“ ebenfalls an einem besonderen Ort statt: in der neuen Location der GERSHON VIENNA GALLERY in Wien Wieden.

Platz fürs Anderssein
Die Stadt als Raum für Leben abseits des Mainstreams steht in den Werken des Fotografen Leonard Fink im Fokus. Die Interieurs verfallender Pier-Anlagen nutzte er –zeitgleich mit anderen Künstlern- für die Authentizität seiner installativ–performativen Arbeiten. Seine Fotografien zeigen das tägliche schwule Leben an den Piers, wie das Cruising oder das Posen vor den typischen, von Homosexuellen frequentierten Bars. Als einer der maßgeblichen Histeriografen dokumentiert Fink die Sexualisierung eines Ortes ebenso wie den Zerfall einer heute nicht mehr existierenden Architektur an der West-Seite von Manhattan, der das allmähliche Erlöschen jener Subkulturen nach sich zog.

Die gegenständliche Ausstellung der GERSHON VIENNA GALLERY steht unter freundlicher Unterstützung des LGBT Archive in New York, das Leonard Finks fotografische Schätze entdecken half sowie der beiden Kuratoren Judith Luks und Thomas Schoenberger, die auch als Herausgeber der weltweit ersten Mongrafie über Leonard Fink fungieren.

Die jetzige Wiener Ausstellung hatte als Vorstationen das Schwulen Museum Berlin sowie das Einraumhaus Mannheim in Deutschland.

Mit der Ausstellung „Coming Out“ ist die GERSHON VIENNA GALLERY auch beim Wiener Schwerpunkt „EYES ON“ im Rahmen des Monats der Fotografie vertreten und wurde für das Katalogprogramm ausgewählt.

Beim zugehörigen Experten-Talk am 24.11., der sich der Fotografie als Medium der Erinnerung und Instrument eines kollektiven Gedächtnisses widmet, wird Georges Luks ebenfalls teilnehmen (MUSA Museum Startgalerie Artothek).

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EXHIBITION 7:

SALON DE NOEL 2016

Ab 3.Dezember 2016 bis 28. Jänner 2017 dürfen wir Sie bei unserem „SALON DE NOEL 2016“ begrüssen.

Wir haben ein vorweihnachtliches Feuerwerk an Bildern und Büchern für Ihre Lieben und Sie in allen Preislagen zusammengestellt und dürfen Ihnen ein paar Glanzlichter von unseren Künstlern der Galerie ankündigen:

* Internationale Fotos von F.Roiter, F.Mühlemann, L. Fink, P. Loewe
und der Edition Cameraphoto
* Bilder von L. Di Luigi, A. Vizzini, N. Memo und V. Eulisse aus Italien
* Bilder von G. Assa und H. Tcherkelov aus Bulgarien
* Bilder von H. Egli, H.P. Kohler und F.Pajak aus der Schweiz
* Zahlreiche Bücher (u.a. mit Neuerscheinungen von Hannes Egli und Peter Loewy)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und dürfen Ihnen als Vorgeschmack ein paar Bilder aus dem neuen Salon de Noel bei uns mitschicken.

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 EXHIBITION 8:

"CHET GOES 88" & "SALON PHOTO INTERNATIONAL" 2017

Ein Hauch von Melancholie und gleichzeitig rauher Lebenslust umweht den legendären Jazzmusiker Chet Baker. 88 Jahre alt wäre Chet Baker 2017 geworden. Und eine weitere Konnotation verbindet ihn mit der Metapher für Unendlichkeit: 1988 starb Chet Baker in Amsterdam. Es war Freitagnacht, 13. Mai 1988, als ein Mann eine Bar in Amsterdam verliess und auf dem Bürgersteig vor dem Hotel Prins Hendrik einen leblosen Körper liegen sah. Im Lichte des Vollmonds, auf der Seite liegend, blutüberströmt, eine zerbrochene Brille lag neben der Leiche. Die Umstände des Todes wurden nie restlos aufgeklärt. Eine Bronzetafel an der Hotelwand befestigt erinnert: Hier starb der Jazztrompeter und Sänger Chet Baker.

30 Jahre vor diesem tragischen Ende, verbrachte Chet Baker glückliche und dramatische Momente seines Lebens in der pittoresken toskanischen Stadt Lucca. Einquartiert in Raum 15 des Hotels Universo spielte er Trompete auf der Fensterbank des Hotelzimmers, tollte ausgelassen im Park mit seiner Freundin, besuchte den Schallplattenladen um die Ecke, besprach sich mit seinem Agenten. Unterbrochen wurde die Idylle durch die Verhaftung und anschließende Gefängnishaft wegen Drogenbesitzes.

Die Fotos, die GERSHON VIENNA GALLERY nun zeigt, sind seltene Zeitdokumente dieses phänomenalen Jazzmusikers. Lange bevor ich die Fotos von Chet Baker in Lucca kannte, habe ich regelmässig das Hotel Universo besucht und, wann immer möglich, das Zimmer 15 gebucht. Eine seltene Faszination sich vorzustellen, wie Chet seine Tage hier verbracht hat, wie er mit seiner Trompete die Spaziergänger der Piazza Napoleone zum Innehalten verleitete. Songs notierte, las und sich ganz einfach von der plüschigen Dekadenz des ' Universo' einlullen liess.

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Drei junge Fotokünstler in ihrer ganzen Unterschiedlichkeit: Florian Klapetz, Marisa Langer und Jose Luis Tejedor. Zusammengefasst im ersten "JEUNE SALON PHOTO" der Galerie. Dreimal durch die Augen bzw. Linsen der Künstler ein Blick in ihre besondere Wirklichkeit.

Hyperrealistisch, mit der Poesie des Augenblicks: Florian Klapetz. Ein Reisender, Suchender in ständiger Bewegung zwischen der Heimat und den Nachbarländern.

Die eigene Reflexion als Selbstporträt: Marisa Langer. Ein Spiel mit Licht, Reflexion und Unverhofftem, um erlebte Momente intensiv und nicht konstruiert festhalten zu können.

Die Welt als Übergangsszenario: Jose Luis Tejedor. Fremden Wesen aus einer hauchzarten Vorstellungswelt und Szenen der menschlichen Vergänglichkeit und Dynamik in Bezug zur Ruhe und Dauerhaftigkeit der Stadtlandschaft.

Gemein ist ihnen die Liebe zur Fotografie mit einer -trotz junger Jahre- unverwechselbaren und wiedererkennbaren Bildstilistik. Lassen Sie sich ent- und verführen in die Welten und Momente ihrer Wirklichkeit(en)...

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Florian Klapetz  - Marisa Langer - Jose Luis Tejedor

 EXHIBITION 9:

"FREDERIC PAJAK ORIGINALZEICHNUNGEN" VOM 13.4.2017 - 30.6.2017 (verlängert):

  • Ausstellung Originalzeichnungen Frederic Pajak aus dem Gesamtwerk „Ungewissen Manifest“ ab 13. April 20
  • Ausstellung von griechischen Landschaftszeichnungen von Frederic Pajak
  • Besuch Frederic Pajak am 20.April 2017 in der GERSHON VIENNA GALLERY (Signierstunde, Lesung, Interviews)

Soft opening: Zeitgleich mit der Veröffentlichung des zweiten Bandes in deutscher Sprache zeigt GERSHON VIENNA GALLERY ab 13.April 2017 eine Auswahl von Pajaks bekannten und neuen Originalzeichnungen in den Galerieräumlichkeiten (bis 21.Mai 2017).

Vernissage: Am 20.April 2017 wird Frederic Pajak in der GERSHON VIENNA GALLERY für eine Lesung und Signierstunde des 2. Bandes anwesend sein. Interview- wünsche bitte an alexander.vogel@gershonvienna.com oder +43 699 1025 1024.

 Die Tuschezeichnungen sind integrierender Bestandteil des ambitionierten Buchprojekts und folgen wie die Texte des Autors auf faszinierende Weise den geographischen und intellektuellen Wegen eines «versehrten Träumers».Die Seiten bestehen meist aus einer grossen Zeichnung und einigen Zeilen Text, wobei die Beziehung zwischen Text und Bild alles andere als klar ersichtlich ist: es handelt sich nicht um Illustrationen, sondern um eigenständige Bilder, die mit dem Text allenfalls in einen Dialog treten.

    

EXHIBITION 10: 

"PORTRAITS & OBJECTS" vom 7.7.2017 - 6.8.2017 Peter Loewy & Dieter Bornemann

Zwei Künstler, zwei Realitätssichten...Peter Loewy mit einer erfrischend neuen (mobilen) Kamerasicht auf Porträts alter Meister und Dieter Bornemann mit seiner exakten Fotokunst in der täuschenden dreidimensionalen Nachbildung seiner Gegenstände.

Beide spielen mit der Wirklichkeit: Peter Loewy erzeugt den unscharfen Eindruck, daß er    die porträtierten Personen gerade eben noch lebend vor seiner Linse hatte, während Dieter Bornemann mit den Größen – und damit auch mit der Einordenbarkeit -  seiner Objekte spielt.

Vergangenes wird wieder lebendig, unterschiedliche Größen erzeugen neue Realitäts-zusammenhänge. Zwei neue Welten, die es im Sommer 2017 in der GERSHON VIENNA GALLERY gemeinsam zu entdecken gilt...

 

EXHIBITION 11:

"NINA PETROVA & IVO PETROV - ART DECO GOES 21st CENTURY"  und

"PATRICIA HEIGL/PHADO - PPH3HANDYGRAFF"

vom 20.10.2017 - 31.12.2017:

 

Nina Petrova & Ivo Petrov           Patricia Heigl

 1) Nina Petrova & Ivo Petrov:

Nina Petrova (*1973) & Ivo Petrov (*1971) sind ein bulgarisches Künstlerehepaar, das in Triavna, Bulgarien, lebt. Beide haben die Kunstfakultät der Universität von Veliko Trnovo in Bulgarien abgeschlossen.

Beide hatten seit 1995 zahlreiche Einzel-, Doppel- und Gemeinschaftsausstellungen in Bulgarien (Sofia, Plovdiv, Pleven, etc.) sowie internationale Ausstellungen seit 2005 (Ivo) und seit 2012 (Nina) in Frankreich (Paris, Toulouse), Spanien (Barcelona, Madrid), Holland (Den Haag), Russland (Moskau, St.Petersburg), Luxemburg, etc. die ihnen ein globales Sammlerpublikum erschliessen konnten. Zusätzlich besteht in Moskau/Russland eine permanente Ausstellung der beiden (Carre d'artistes). Seit 2014 tritt das Künstlerpaar fast ausschliesslich international auf.

„ART DECO GOES 21st CENTURY“:

In ihrer Malerei in Mischtechnik haben sie durch die spezielle Interaktion als Künstlerpaar einen ganz besonderen Stil entwickelt. Es findet eine laufende gegenseitige Befruchtung mit Zitaten aus Art Deco, neuer Sachlichkeit in Kombination mit moderner Malerei statt, die einerseits zur gegenseitigen Weiterführung von Motiven und Themen, andererseits aber auch zu gänzlich unterschiedlichen Darstellungen und Aussagen führt. Wenngleich ihr persönlicher künstlerischer Stil unterschiedlich und unverkennbar ist, hat der Betrachter doch im Wechselspiel beider Werksichten trotzdem das Gefühl einer Klammer und eines gemeinsamen Metathemas, die über den Arbeiten der beiden Künstler zu schweben scheinen.

Ein Hauch von Wehmut und Dekadenz der wilden Jahrzehnte am Beginn des 20.Jahrhunderts, gepaart einerseits mit einem unglaublich starken und fotorealistischen Frauen(eigen)bild mit der Zart- und Klarheit der Malerei des Jugendstils bei Nina Petrova und andererseits gepaart mit den Abgründen und Spielarten der Gesellschaft im Aufeinandertreffen von Archetypen bei Ivo Petrov, zieht sich durch fast alle ihre Arbeiten. Zeitweise fühlt man sich in die Welt von Georges Grosz, Otto Dix oder Tamara Lempicka versetzt, wenn diese am Beginn des 21. Jahrhunderts hätten weiterarbeiten können...

Es ist immer wieder die Faszination der Ornamente des Jugendstil und Art Deco, gepaart mit kubistischen Bausteinen, Zitaten aus der neuen Sachlichkeit und des fotografischen Realismus der frühen 20er Jahre des 20. Jahrhundert, die sich spielerisch mit Elementen der modernen Malerei im Werk von Nina Petrova & Ivo Petrov verbinden.

GERSHON VIENNA GALLERY vertritt die beiden Künstler exklusiv ab Sommer 2017 in Österreich und nimmt sie in die eigene permanente Kollektion der "Artists of the Gallery" auf.

 

 2) PATRICIA HEIGL/PHADO:

Patricia Heigl (*1963 Caracas/Venezuela) lebt als gebürtige Österreicherin seit 2000 mit Unterbrechungen in Wien und ist damit zu ihren Familienwurzeln zurückgekehrt.

Sie hat bereits mit 5 Jahren begonnen zu malen und wurde als Schülerin ins Studio von Don Pedro Centeno Vallenilla ehrenhalber aufgenommen, wo sie mit Unterbrechungen knapp 20 Jahre ihre Künstlerausbildung vervollständigte. Centeno war "Master of Colors" für Salvatore Dali. Während dieser Ausbildung besuchte sie auch das Atelier von Jorge Pizzani in Caracas, wo ihre Liebe zur Abstraktion geweckt wurde. Centeno, mit ihrem ersten abstrakten Werk (im Alter von 25) konfrontiert, sagte ihr: "Um deformieren und abstrahieren zu können, musst du zuerst die Gegenständlichkeit mit ihren Formen erfassen. Aber du bist so weit."

Ausstellung „PPH3HANDYGRAFF“:

Patricia Heigl malt seit nunmehr 30 Jahren vorwiegend in Acrylfarben und fast ausschließlich abstrakt. Daneben gibt es auch Kunstfotos von ihr. Ihre Acrylbilder waren Gegenstand zahlreicher Ausstellungen in Caracas und Wien. Sie hat die erste lateinamerikanische gemeinnützige Künstlerbewegung mit 54 internationalen Künstlern im 20. Jahrhundert gegründet und nebenbei auch ein philosophisches Werk ("Concatenaciones") geschrieben, das in der Biblioteca Cervantes in Wien aufliegt. Sie arbeitet auch als Komponistin für klassische, Jazz- und Unterhaltungsmusik.

2017 hat Patricia Heigl eine neue künstlerische Kombinationstechnik aus Malerei, Fotografie und digitaler Bearbeitung als Synthese entwickelt ("PPH3handygraff",       ©G.Patricia Heigl, ©PHADOART).

Patricia Heigl sagt über den Hintergrund Ihres Gesamtwerkes und Ihre neu entwickelte Technologie „PPH3handygraff“ folgendes:

„Three elements are the nucleus of my art process: First the style PHADOART as a unified product of the art development during human history till today. Second, the process and the investigations took me also to create a photo technique called “Optical effects”, as a critics of ongoing human decadence and at the same time more respect for nature as essential for our lives. Third, the creation of my technique called “PPH3handygraff” to demonstrate also the physical theories of the unshakable legacy in the messages of previous humanities for us and future humanities. To follow their footprints means, to understand better the importance of human beings in the universe.”

GERSHON VIENNA GALLERY präsentiert Acrylbilder der Künstlerin aus 2015-17 und exklusiv Bilder der neuen "PPH3handygraff"-Technik. Patricia Heigl tritt auch unter dem Pseudonym "PHADO" auf. GERSHON VIENNA GALLERY vertritt die Künstlerin exklusiv ab Sommer 2017 in Österreich.

 

EXHIBITION 12:

Robert Oswald:

Robert Oswald (geb. 1966 in Österreich) ist Fotograf, der mit seiner allerersten Ausstellung surrealistische Fotos aus Venedig zeigT. Wohlbekanntes aus "La Serenissima" vermischt sich in seinen Werken mit überraschenden Elementen des Alltags, der Imagination und manchmal auch mit bewussten Disharmonien zu einem Ganzen, das bereits mit dieser ersten Serie eine unverkennbare stilistische Handschrift des Künstlers Robert Oswald zeigt. Seine Liebe zur Stadt der Städte ist unverkennbar, auch wenn er manchmal eine fast schalkhafte Ironie mitschwingen lässt....

 

EXHIBITION 13:

Frederic Pajak:

Parallel zur Veröffentlichung des dritten Bandes des "Ungewissen Manifests" in deutscher Sprache zeigt GERSHON VIENNA GALLERY aktuell 31 neue Originaltuschezeichnungen von Frederic Pajak aus dem "Ungewissen Manifest 3" mit Porträts von B.Brecht, E.Pound und natürlich W.Benjamin sowie Landschaftsansichten aus San Remo, Venedig, etc.