MÜHLEMANN

FOTO- UND BUCHAUSSTELLUNG FRITZ MÜHLEMANN "dort wohnen die Narren" 18.2.-27.3.2016 im grossen Salon

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SIE kann ab- und hintergründig sein...bisweilen skurril, manchmal grotesk und sie läßt einen nie gleichgültig. Die Rede ist von der Stadt WIEN, die an manchen Plätzen wie dem Prater oder am Steinhof einen ganz besonderen Zauber entwickelt...besonders im kargen Winter.

In den Augen des Schweizer Künstlers Fritz Mühlemann haben sich diese Eindrücke zu einem neuen Bildband "Dort wohnen die Narren" (Edition clandestin) verdichtet, in dem in besonderen Fotografien und eindringlichen Texten seine ganz persönliche Reise in diese Stadt dokumentiert wird.

Wir dürfen Sie am 18. Februar 2016 ab 19.30 zur Vernissage und Buchpräsentation in die GERSHON VIENNA GALLERY in den Grossen Salon einladen,

wo Sie die signierten Originalfotos (gerahmte Exklusivprints in kleinster Auflage bis 3 Stk.) und Auszüge aus den Texten, dargebracht von der Schauspielerin Birgit MAYR, geniessen werden. Signierte Exemplare des Bildbandes sind ebenso wie die Fotografien ab 18.Februar bei uns erhältlich. Um das Wiener Gesamterlebnis abzurunden, dürfen wir Sie gleichzeitig zu passendem Speis' und Trank mit Wiener Flair im Rahmen der Veranstaltung einladen.

Der Künstler wird anläßlich der Vernissage anwesend sein.

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Der Schweizer Schriftsteller Klaus Merz hat Fritz Mühlemanns neueste Arbeiten wie folgt
beschrieben: "Bin ganz becirct von deinen "Narren", in WORT und BILD. Du schaffst eine buchstäblich eigenartige Atmosphäre, nimmst mich in Rätselhaft und erklärst mir dennoch die Welt, schlüssig und ad absurdum. Dein Text besticht und bezaubert zugleich, wie das im POETISCHEN, wenn's geht und gut ist, auch sein soll. Das Gedicht hat seine eigene Richtigkeit, und die Bilder atmen, werfen Licht: Man kann sich ihm und ihnen nur anheim
geben. Umgekehrt nicht. Chapeau und Salut !"

Parallel zur Mühlemann-Ausstellung findet im kleinen Salon die Ausstellung "SBITI ABDEL HAY - STREET ART ATEMLOS" statt.

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«Ich bin in Bern berühmt geworden, mou, mou», erzählt der 1963 in Tunis-Karthago geborene Künstler. Auch in seiner Heimatstadt mass er den Wert seiner Kunst nicht an ihren Käufern; er verkaufte die Bilder schon damals unter anderem auf der Strasse. Sbiti ist ein Street-Artist im wortwörtlichen Sinne. Die Strasse ist seine Galerie, jeden Tag ist Vernissage, und jeder kann hier Kunstsammler sein. Seine eigenwillige Kunst hängt an so vielen Wänden, wird auf Ricardo verscherbelt, auf Flickr von Fans gesammelt. Sie alle wissen, dass stets Farbreste auf seiner Kleidung zu finden sind, dass er so schnell verschwinden kann, wie er auftaucht...

Es war ein Bild, das Sbiti nach Bern brachte. Nachdem er in Tunis die Kunstakademie besucht hatte, verliebte er sich in eine Bernerin. Sie wollte ein Werk von ihm kaufen, er wollte es ihr schenken. Als Dank lud sie ihn in ihre Heimatstadt ein. Harald Szeemann, Hans Christoph von Tavel, Jean Tinguely: Sie alle hat er hier kennen gelernt, sie haben an ihn geglaubt. Aber «es ist nicht einfach, Kunst zu machen und zu glauben, dass das gut ist», sinniert er. Mit Mitte zwanzig hatte er bereits im Kunstmuseum Bern und im Kunstmuseum Olten ausgestellt, mit dreissig im Musée de l’Elysée in Lausanne.
SBITI ist ein stets an den Grenzen seiner physischen und psychischen Kräfte wandelnder Unruhegeist, der sich lokal in Bern bereits mit seiner Street Art einen Namen gemacht, die icons unserer Zeit in seinen Werken verinnerlicht hat, in atemloser Weise Abbilder unseres modernen Lebens produziert und von dem wir jetzt erstmalig in Österreich eine reichhaltige Auswahl präsentieren dürfen.