PAJAK

"FRÉDÉRIC PAJAK - ORIGINALZEICHNUNGEN"
“UNGEWISSES MANIFEST 1” Zeichnungen und Buch-Premiere
10.06. bis 15.7.2016

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VERNISSAGE
Donnerstag 09.06. 2016, 18.30h
Eröffnung: Herr Jacques Ducrest, Kultur-Attaché der Schweizer Botschaft in Wien
Moderation: assoc. Professor Georges Luks
Lesung: Frédéric Pajak, Autor und Zeichner in französischer Sprache, Natalie Ananda Assmann in deutscher Sprache

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Die Ausstellung mit Zeichnungen des Künstlers Frédéric Pajak, wird am 9. Juni 2016,
18.30h in der Gershon Vienna Gallery eröffnet. Das neuerschienene Buch von Frédéric
Pajak, “Ungewisses Manifest 1” feiert gleichzeitig Österreichpremiere.

Der französisch-schweizerische Zeichner und Schriftsteller hat mit diesem Buch eine wahre Literatursensation geschaffen. Ein ganz eigenes Genre entworfen. “Ich bin ein Kind, vielleicht zehn Jahre alt. Ich träume von einem Buch, das Wörter und Bilder vereint”, so Pajak selbst über sein eindrucksvolles Werk. Tuschezeichnungen, die als Tafeln über den Texten stehen, manchmal illustrierend manchmal klärend, manchmal wie Assoziationen. Pajak verbindet in "Ungewisses Manifest 1" essayistische Gedanken um Vergangenheit, Politik und Stationen aus dem Leben des Philosophen und Kultur-kritikers Walter Benjamin. Frédéric Pajak gelingt überzeugend eine Kombination von Text und Bildwelt und schafft eine faszinierende, neue Erzählkunst.

Die expressiven und ausdrucksstarken Tuschezeichnungen von Pajak sind erstmals in Österreich zu sehen. In ihrer fast photorealistischen Anmutung stehen sie als eigenständiger künstlerischer Ausdruck. Frederic Pajak nimmt uns mit in seine Gedankenwelt, evoziert starke Emotionen und Erinnerungen, schildert expressive Situationen. Im Buch ist das Verhältnis von Bild und Text offen. Mal zeichnet Pajak das Geschriebene, mal ergänzen oder kontrastieren sich die Ebenen oder laufen parallel nebeneinander. Die Konklusion ist offen und bleibt dem Leser und Betrachter überlassen. “Die Synthese findet erst im Kopf des Lesers statt, der die traumverlorene Leere der Zeichnungen mit eigenen Emotionen und Erinnerungen füllt.”, schrieb der renommierte Literaturkritiker Stefan Zweifel für die Neue Zürcher Zeitung.

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Und weiter: “Ein Manifest des Zauderns und Zurückschauens. Ohne Gewissheit, dass man
noch irgendetwas festhalten, dem Sturm des Vergessens entreissen kann. Gegen dieses
Verschwinden entwirft Pajak mit seinen Kritzeleien sein Buch als Zeichen und Schreibblock
jenes Unbewussten, das jeder in sich trägt und das sich beim Schweifen der Augen über
Tuschebilder und gestanzte, tanzende Buchstaben, wie Sigmund Freud einmal sagte,
verwandelt in einen Wunderblock”.

Informationen über den Autor:
Frédéric Pajak, geboren 1955 in Suresnes in der Nähe von Paris, ist Schriftsteller, Zeichner und Herausgeber. Mit seinen Werken schafft er sein eigenes Genre, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, 2015 erhielt er den Schweizer Literaturpreis, 2014 den französischen “Le Prix Médicis”, 2016 den "Prix des lecteurs". Bei Buchet Chastel leitet er die Reihe der «Cahiers dessinés». Er lebt heute in Paris und am Genfer See.