SALON PHOTO 2017 KLAPETZ – LANGER – TEJEDOR

GERSHON VIENNA GALLERY im März 2017:
Drei junge Fotokünstler in ihrer ganzen Unterschiedlichkeit: Florian Klapetz, Marisa Langer und Jose Luis Tejedor. Zusammengefasst im ersten "JEUNE SALON PHOTO" der Galerie. Dreimal durch die Augen bzw. Linsen der Künstler ein Blick in ihre besondere Wirklichkeit.

Hyperrealistisch, mit der Poesie des Augenblicks: Florian Klapetz. Ein Reisender, Suchender in ständiger Bewegung zwischen der Heimat und den Nachbarländern.

Die eigene Reflexion als Selbstporträt: Marisa Langer.
Ein Spiel mit Licht, Reflexion und Unverhofftem, um erlebte Momente intensiv und nicht konstruiert festhalten zu können.

Die Welt als Übergangsszenario: Jose Luis Tejedor.
Fremden Wesen aus einer hauchzarten Vorstellungswelt und Szenen der menschlichen Vergänglichkeit und Dynamik in Bezug zur Ruhe und Dauerhaftigkeit der Stadtlandschaft.

Gemein ist ihnen die Liebe zur Fotografie mit einer -trotz junger Jahre- unverwechselbaren und wiedererkennbaren Bildstilistik. Lassen Sie sich ent- und verführen in die Welten und Momente ihrer Wirklichkeit(en)...

An dieser Stelle eine Danksagung an Frau Patricia Heigl von PHADO ART für die Vermittlung von Jose Luis Tejedor.

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Die Künstler:

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Florian Klapetz, geboren 1977 in Wien, ist ein scharfer Beobachter des Alltags, der in den Ländern des ehemaligen Ostblocks und Österreichs Verborgenes in Landschaft und Menschen findet. Selbst in den Untiefen und Abgründen der Bahnhöfe, Busstationen, Nachtlokale und kleinen Stehcafes fängt er seine Momente ein. Manchmal gnadenlos deutlich, aber immer mit einem Respekt für Ort und Mensch, selbst im sprichwörtlichen Augenblick des Abstürzens.

Er ist ein Zeitreisender, der Vergangenes wiederbelebt und Künftiges in seinen Bildern erahnt. Monochrome Farben, bis hin zur Reduktion derselben zum Grau eines schwarz-weissen Hyperrealsimus bestimmen seine Momentaufnahmen, die er vorzugsweise mit mobiler Fotografie einfängt. Das Reisen und die Momente des Innehaltens ziehen sich durch sein bisheriges Werk, das in Kürze mit seinem ersten Fotoband „Haltestellen“ einen Zwischenstopp einlegen wird.

GERSHON VIENNA GALLERY zeigt erstmalig seine Momente, Menschen und Orte, bevor die Reise des Florian Klapetz weitergehen wird.

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Marisa Langer ist eine österreichische Nachwuchsfotografin, die unter dem alter ego „Muse D. Light“ ihre künstlerische Karriere vor einigen Jahren begonnen hat.

Die Welt mit ihren bekannten Dimensionen lässt Muse D. Light hinter sich, sie widmet sich dem scheinbar Verborgenen: die Mehrdimensionalität des Vorhandenen, die Reflektionen, das Spiel mit den Illusionen und all ihren Details – der Eintritt in die surreale Welt, neben der realen existierenden. Dabei wird sie selbst Teil dieser Welt. In der Serie „Reflection Affairs“ geht es scheinbar primär um die eigene Reflektion als Selbstporträt, die Umgebung tritt dabei wie zufällig eingebunden in den Hintergrund. Bei genauer Betrachtung tritt jedoch Muse D. Light in den Hintergrund zum Gesamtbild – entweder als Gesamtbild integriert oder als direkte Interaktion mit (den Akteuren) der Umgebung. So erweckt sie den Eindruck eines flüchtigen Moments, der festgehalten wird – eine kurze Liebelei mit der Nebenwelt. Muse D. Light ist ein Kunst-Projekt von Marisa Langer (Online-Werberin/Fotografin/Model; geboren 1981 in Steyr, studierte Kommunikationswissenschaft in Salzburg, lebt in Wien).

GERSHON VIENNA GALLERY zeigt erstmalig einige ihrer Werke aus den bevorzugten Themenfeldern „Reflection Affair“ und „Picturesque“. Ihr Spiel mit Licht, Reflexion und Unverhofftem betreibt die Künstlerin vorzugsweise mit mobiler Fotografie, um erlebte Momente intensiv und nicht konstruiert festhalten zu können.

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Jose Luis Tejedor ist Fotograf und Partner der Werbeproduktionsfirma ADHOKERS in Madrid und gleichzeitig Ingenieur für Bild und Ton mit hervorragenden Erfahrung aus der post production bei Kino, Werbung und Fernsehen.
Sein digitaler Hintergrund und sein hohes technisches Niveau als Fotograf statten seine Arbeit mit einer mächtigen visuellen Ästhetik bei der Bildbehandlung aus.

Er begann 2003 als fotografischer Amateur und trat 2008 als Mitglied der Real Sociedad Fotográfica bei. 2010 gewann er den Öffentlichkeitspreis für die beste Fotografie in der XVI-Ausgabe des Taranná Contest of Tourist Photography und bekam eine besondere Erwähnung in der Kategorie Black and White Photography im Social-Wettbewerb 2009/2010 der Real Sociedad Fotografica.

Im Jahr 2012 gründete er mit Beatriz Acinas „Adhokers“ und führt Werbegrafik-Kampagnen für Marken wie Absolut, L'Oréal, Huawei, Beefeater, Seagram's oder Movistar durch. Er ist auch seit 2014 Vorstandsmitglied der Spanischen Konföderation für Fotografie.

GERSHON VIENNA GALLERY zeigt erstmalig Auszüge aus seinem aktuellen Projekt „SMOKE ALIENS“ mit fremden Wesen aus einer hauchzarten Vorstellungswelt sowie Werke aus seim Zyklus „TRANSITO“, der die menschliche Vergänglichkeit und Dynamik in Bezug zur Ruhe und Dauerhaftigkeit der Stadtlandschaft setzt.